Therapie vor Ort oder online

FAQ2026-07-17T08:34:14+02:00
Psychotherapie München bei Angst- und Zwangsstörungen

Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Wenn Ängste oder Zwangsgedanken den Alltag belasten, fällt es oft schwer, den ersten Schritt zu wagen. Viele Menschen haben ähnliche Fragen, bevor sie Kontakt aufnehmen. Hier finden Sie verständliche Antworten auf die wichtigsten Themen rund um die Therapie. Für alles Weitere stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne persönlich zur Verfügung.

Ist eine Therapie für mich sinnvoll?2026-07-17T08:47:21+02:00

Vielleicht sind Sie auf dieser Seite gelandet, weil Sie das Gefühl haben, mit Ihren Sorgen oder Belastungen alleine nicht mehr weiterzukommen. Möglicherweise nehmen Zwänge, Ängste oder ständig kreisende Gedanken immer mehr Raum in Ihrem Alltag ein und Sie wünschen sich professionelle Unterstützung.

Melden Sie sich gerne bei mir. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch finden wir gemeinsam heraus, welche Form der Unterstützung für Sie am besten geeignet ist. Manchmal ist eine Psychotherapie sinnvoll, in anderen Fällen kann ein Coaching der richtige Weg sein oder eine ärztliche Abklärung empfehlenswert sein. Gemeinsam besprechen wir, was in Ihrer individuellen Situation hilfreich ist.

Kann ich unverbindlich und kostenfrei Kontakt aufnehmen?2026-07-21T17:40:19+02:00

Ja, sehr gerne! Sie können mich ganz unkompliziert telefonisch unter 0152 29566364 oder per E-Mail an kontakt@psychotherapie-kuebler.de kontaktieren. Im Anschluss vereinbaren wir einen etwa 30-minütigen Telefontermin. Bei diesem kostenfreien Kennenlerngespräch haben Sie die Möglichkeit, mir Ihr Anliegen in Ruhe zu schildern.

Ich gebe Ihnen eine erste Einschätzung, ob ich Sie bei Ihrem Thema unterstützen kann und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Gleichzeitig lernen wir uns bereits etwas kennen und Sie können einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise gewinnen.

Wenn Sie sich für eine gemeinsame Begleitung entscheiden, vereinbaren wir im Anschluss gerne einen Termin für ein ausführliches Erstgespräch in meiner Praxis.

Selbstverständlich unterliegt Ihre Anfrage der gesetzlichen Schweigepflicht und wird von mir jederzeit streng vertraulich behandelt.

Wie läuft das Erstgespräch ab?2026-07-17T10:13:50+02:00

Im Erstgespräch erwartet Sie eine offene, wertschätzende und vertrauensvolle Atmosphäre, in der Sie Ihr Anliegen in Ruhe schildern können. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit zu prüfen, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen – denn eine vertrauensvolle Therapiebeziehung ist eine wichtige Grundlage für den gemeinsamen Erfolg.

Gemeinsam verschaffen wir uns einen umfassenden Überblick über Ihre aktuelle Situation. Dazu gehören unter anderem Ihre Beschwerden, Ihre persönliche Vorgeschichte, mögliche Vorbehandlungen, Ihre Lebenssituation sowie Ihre Wünsche und Ziele für die Therapie. Bereits im Erstgespräch beginnen wir, Ihre Themen zu strukturieren und erste hilfreiche Impulse für den weiteren Weg zu entwickeln.

Zum Abschluss besprechen wir gemeinsam, ob und in welcher Form eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll ist und welches Therapiesetting am besten zu Ihren Bedürfnissen passt – beispielsweise in meiner Praxis oder online sowie in welchem zeitlichen Abstand die Termine stattfinden können.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?2026-07-17T10:42:57+02:00

Da ich nicht an das kassenärztliche Versorgungssystem angebunden bin, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Therapie in meiner Praxis in der Regel nicht.

Je nach Tarif beteiligen sich private Krankenversicherungen oder private Zusatzversicherungen jedoch ganz oder teilweise an den Behandlungskosten. Ob und in welchem Umfang eine Erstattung möglich ist, erfahren Sie direkt bei Ihrer Versicherung.

Vor Beginn der Therapie empfiehlt es sich, folgende Fragen mit Ihrer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung zu klären:

1. Werden Behandlungen durch einen sektoralen Heilpraktiker für Psychotherapie erstattet?
2. Ist vor Beginn der Therapie eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Psychotherapie erforderlich?
3. Muss ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden? Falls ja, welche Unterlagen oder Angaben werden benötigt?
4. Zu welchem Zeitpunkt muss der Antrag eingereicht werden? Manche Versicherungen übernehmen beispielsweise die ersten Sitzungen ohne vorherigen Antrag.
5. In welcher Höhe werden die Kosten erstattet? Einige Versicherungen übernehmen einen prozentualen Anteil meines Honorars, andere erstatten lediglich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker.

Habe ich Vorteile wenn ich die Therapie privat zahle?2026-07-13T14:50:09+02:00

Ja, eine privat finanzierte Therapie bietet einige Vorteile.

Wenn Sie die Kosten selbst übernehmen, können wir ohne bürokratische Hürden direkt mit der Therapie beginnen. Es ist keine Antragstellung bei einer Krankenkasse erforderlich und Sie müssen nicht auf eine Kostenbewilligung warten.

Ein weiterer Vorteil ist der Datenschutz: Da keine Abrechnung über die Krankenkasse erfolgt, wird dort auch keine psychotherapeutische Diagnose gespeichert. Das kann beispielsweise bei einer späteren Verbeamtung oder beim Abschluss einer privaten Kranken-, Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung von Vorteil sein.

Außerdem können Häufigkeit, Dauer und zeitlicher Abstand der Sitzungen flexibel und ausschließlich nach Ihrem persönlichen Bedarf gestaltet werden – ohne Vorgaben oder Genehmigungen durch eine Krankenkasse.

Selbstverständlich sind Heilbehandlungen gemäß § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Unter bestimmten Voraussetzungen können selbst getragene Therapiekosten zudem als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Ob dies in Ihrem Fall möglich ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

Erfolgt die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker?2026-07-17T07:45:12+02:00

Die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) findet grundsätzlich keine direkte Anwendung. Ich rechne nach vereinbarten Stundensätzen ab.

Auf Wunsch erstelle ich Ihnen jedoch gerne eine detaillierte Rechnung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH).

Kann die Therapie auch online stattfinden?2026-07-13T14:49:36+02:00

Ja, selbstverständlich.

Ich empfehle, dass wir uns zunächst bei einem persönlichen Termin in meiner Praxis kennenlernen. So schaffen wir eine vertrauensvolle Basis für die gemeinsame therapeutische Arbeit.

Anschließend können die weiteren Sitzungen bei Bedarf auch bequem online stattfinden. Dafür nutze ich eine datenschutzkonforme und sichere Videoplattform.

Selbstverständlich ist auch eine Kombination aus persönlichen Terminen und Online-Sitzungen möglich. Gemeinsam finden wir das Format, das am besten zu Ihrer Lebenssituation und Ihren Bedürfnissen passt.

Was versteht man unter einer Gesprächstherapie?2026-07-22T11:20:22+02:00

Die Gesprächstherapie (oft auch als klientenzentrierte oder personenzentrierte Psychotherapie bezeichnet) wurde von dem amerikanischen Psychologen Carl Rogers entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jeder Mensch das Potenzial zur Selbstheilung und persönlichen Weiterentwicklung bereits in sich trägt.
Anders als bei manch anderen Therapieformen gibt der Therapeut hier keine Ratschläge oder starren Lösungen vor. Stattdessen fungiert er als wertfreier Begleiter, der Ihnen dabei hilft, Ihre eigenen Gefühle, Wünsche und Konflikte besser zu verstehen.

Die drei Grundsäulen der Therapie

Der Erfolg der Gesprächstherapie basiert vor allem auf der inneren Haltung des Therapeuten. Diese wird durch drei Kernmerkmale bestimmt:
Empathie (Einfühlsames Verstehen): Der Therapeut versucht, Ihre Welt und Ihre Gefühle so exakt wie möglich aus Ihrer Perspektive nachzuvollziehen, ohne zu urteilen.
Bedingungslose Wertschätzung (Akzeptanz): Sie werden als Person vollkommen angenommen – mit all Ihren Schwächen, Ängsten und Widersprüchen.
Kongruenz (Echtheit): Der Therapeut verstellt sich nicht und spielt keine künstliche Expertenrolle, sondern begegnet Ihnen als authentischer Mensch.

Ziel der Methode

Durch diese geschützte und offene Atmosphäre sinkt die Notwendigkeit, sich zu verteidigen oder Gefühle zu verdrängen. Das Ziel ist es, dass Sie:
Ihr Selbstvertrauen und Ihren Selbstwert stärken.
Eigene Denk- und Verhaltensmuster erkennen.
Aus eigener Kraft heraus Lösungen für Ihre Probleme und Lebenskrisen entwickeln.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass diese Erklärung ausschließlich der Information dient. Sie ist keine Anleitung zur Selbsttherapie und kann eine professionelle ärztliche oder therapeutische Abklärung und Behandlung nicht ersetzen.

Wie lange dauert die Therapie?2026-07-21T17:28:51+02:00

Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt ganz von Ihrem persönlichen Anliegen und Ihren Zielen ab. Manche Themen lassen sich bereits in wenigen Terminen ordnen und nachhaltig verändern. In einigen Fällen kann sogar schon ein einzelnes Gespräch wertvolle Impulse und neue Perspektiven eröffnen.

Tiefergehende oder länger bestehende Belastungen benötigen hingegen meist mehr Zeit. Mein Ziel ist es, Sie so lange zu begleiten, wie es für Ihren individuellen Entwicklungsprozess hilfreich ist – nicht länger.

Am Ende jeder Sitzung besprechen wir gemeinsam, wie es weitergeht und ob beziehungsweise wann ein weiterer Termin sinnvoll ist. Selbstverständlich entscheiden Sie jederzeit selbst, ob und wie lange Sie die Therapie fortsetzen möchten.

Was ist Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)?2026-07-22T07:39:55+02:00

Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Das Grundprinzip: Wie wir denken, beeinflusst, wie wir uns fühlen

Die KVT basiert auf der Erkenntnis, dass unsere Gefühle und Verhaltensweisen nicht direkt durch eine Situation ausgelöst werden, sondern durch unsere Bewertung dieser Situation.
Kurz gesagt: Situation Bewertung (Gedanke) Gefühle & Reaktionen.

Die zwei Hauptkomponenten

Der kognitive Teil: Gemeinsam mit dem Therapeuten identifizierst du negative, verzerrte oder nicht hilfreiche Denkmuster (z. B. „Katastrophendenken“ oder „Alles-oder-Nichts-Denken“). Diese werden hinterfragt und schrittweise durch realistischere, positivere Gedanken ersetzt.
Der Verhaltensteil: Du erlernst neue Verhaltensweisen. Durch gezielte Übungen – oft auch in Form von „Hausaufgaben“ im Alltag – konfrontierst du dich mit angstauslösenden Situationen, um zu erleben, dass die befürchteten Katastrophen meist ausbleiben (sog. Verhaltensexperimente).

Typische Merkmale der KVT

Problem- und zielorientiert: Es geht primär darum, konkrete, aktuelle Probleme zu lösen und im Hier und Jetzt Erleichterung zu finden (die tiefere Kindheit wird zwar beleuchtet, steht aber meist nicht im Hauptfokus).
Hilfe zur Selbsthilfe: Das Ziel ist, dass du selbst Werkzeuge an die Hand bekommst, um langfristig dein eigener Therapeut zu werden.
Transparent und partnerschaftlich: Therapeut und Klient arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Jeder Schritt wird genau erklärt.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass diese Erklärung ausschließlich der Information dient. Sie ist keine Anleitung zur Selbsttherapie und kann eine professionelle ärztliche oder therapeutische Abklärung und Behandlung nicht ersetzen.

Was ist eine Exposition mit Reaktionsmanagement?2026-07-22T11:18:22+02:00

Die Exposition mit Reaktionsmanagement ist das wissenschaftlich am besten belegte psychotherapeutische Verfahren zur Behandlung von Zwangsstörungen. Sie ist ein Kernbestandteil der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT).
Das Verfahren lässt sich am besten in seine zwei namensgebenden Komponenten aufteilen:

1. Die Exposition (Konfrontation)

Die betroffene Person begibt sich ganz bewusst und gezielt in eine Situation oder setzt sich mit Gedanken auseinander, die starke Ängste, Unruhe oder den Drang auslösen, einen Zwang auszuführen.

2. Das Reaktionsmanagement (Reaktionsverhinderung)

Das ist der entscheidende Schritt: Nach der Konfrontation unterdrückt die Person die darauffolgende Zwangshandlung (das „Sicherheitsverhalten“). Die Zwangshandlung, die normalerweise die Angst kurzfristig senken würde, wird also bewusst weggelassen.

Wie wirkt ERP (engl. Exposure and Response Prevention)?

Wenn man den Zwang weglässt, passiert Folgendes:
Gewöhnung (Habituation): Die Angst und Anspannung steigen anfangs massiv an. Bleibt die Situation jedoch unverändert und wird der Zwang nicht ausgeführt, sinkt die Angst nach einiger Zeit von ganz alleine wieder.
Kognitive Neubewertung (Erwartungswiderlegung): Das Gehirn lernt durch die Erfahrung: „Die Katastrophe, vor der ich Angst hatte (z. B. eine tödliche Infektion), tritt nicht ein – selbst wenn ich den Zwang nicht ausführe.“

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass diese Erklärung ausschließlich der Information dient. Sie ist keine Anleitung zur Selbsttherapie und kann eine professionelle ärztliche oder therapeutische Abklärung und Behandlung nicht ersetzen.

Wohin kann ich mich im Notfall wenden?2026-07-21T17:26:53+02:00

Psychiatrischer Krisendienst Oberbayern:
0800-6553000

Telefonseelsorge:
0800-1110111 oder 0800-1110222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116117

Nummer gegen Kummer (Kinder u. Jugendliche):
116111

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